Der CCCHH unterstützt den Aufruf zum Die-In im trans Block auf dem Hamburger CSD am 01.08.2026.
Wir sind entsetzt über die geplanten Änderungen in der Trans-Gesundheitsversorgung. Insbesondere die Entwicklungen in Hamburg bereiten uns Sorgen.
In unserem Club engagieren sich viele Menschen aus dem trans* Spektrum, die auf eine respektvolle, schnell verfügbare Gesundheitsversorgung angewiesen sind. Letztes Jahr mussten wir schmerzhaft erleben, was passiert, wenn die passende Hilfe für vulnerable trans* Personen nicht schnell genug verfügbar ist. Zwei unserer Clubmitglieder sind durch Suizid gestorben.
Der CCC Hansestadt Hamburg e.V. und die Wau Holland Stiftung veranstalten vom 2. bis 4. Oktober zusammen mit Hamburger Stadtteilinitiativen, Maker- und Hackerspaces und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der Region die ersten Digital Independence Days in Hamburg. Euch erwartet ein Programm rund um digitale Unabhängigkeit: Messenger, Office-Programm, oder die eigene Cloud.
Alle Infos unter didays.de
Mitmachen!
Wir laden alle Hamburger Stadtteil-Initiativen, Linux-Stammtische, Repair-Cafes und Aktivisty ein, sich zu beteiligen! Alle Infos findet ihr in der Einladung für Gruppen.
Der CCC Hansestadt Hamburg e.V. freut sich, den Digital Independence Days unterstützen zu können: Wir hosten die neue Webseite diday.org! Der Digital Independence Day wird von vielen zivilgesellschaftlichen Gruppen getragen, und aus der Community heraus entstand der Wunsch, eine von der Community gestaltete Webseite zu haben.
Der Senat Hamburgs möchte sich gerne mit unserer schönen Stadt als Austragungsort für die olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben.
Wir teilen die Meinung des Senats und der regierenden Fraktionen nicht, dass olympische Spiele in Hamburg unzählige und eindeutige Vorteile bringen würde. Ganz im Gegenteil!
Bei der Austragung der letzten Spiele in Paris und auch davor haben wir gesehen, dass die Stadt zwar in aller Munde kommt, aber die Spiele selbst für die Menschen dort ein riesiger Kostenpunkt und massive Belastung sind.
Einordnung
Seit Anfang Juli ist bekannt, dass das Bundesinnenministerium einen Referentenentwurf mit dem sperrigen Titel “Verordnung zur Umsetzung des Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag im Meldewesen” herausgegeben hat (hier das PDF).
Der CCC Hansestadt Hamburg e. V. bezieht in einem offenen Brief Stellung zu dem Vorschlag und fordert den Ersten Bürgermeister und die Zweite Bürgermeisterin Hamburgs, die auch die Hamburger Landesregierung im Bundesrat vertreten, dazu auf, diesen Referentenentwurf abzulehnen, falls es zu einer Abstimmung im Bundesrat kommt.
Die GdP fordert
Wie erwartet meldet sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nach dem schlimmen Messerangriff in Hamburg, um einmal mehr einen massiven Grundrechtseingriff zu fordern.
Bereits in der Vergangenheit forderte die GdP u.a. Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, noch mehr Videoüberwachung, Bodycams, verdachtsunabhängige Kontrollen und Gesichtserkennung. Zu viele dieser Forderungen wurden erfüllt.
Doch offenbar ließen sich soziale Probleme bisher nicht mit dem Einsatz von immer mehr Überwachung lösen. Dennoch nutzt die Gewerkschaft auch den jüngsten Angriff, um noch mehr Überwachung zu fordern ‒ in der bizarren Hoffnung, dass die sozialen Probleme mit dem Einsatz von nur noch etwas mehr Technik gelöst werden.
Gemeinsam Gesichter-Suchmaschinen stoppen
Gesichter-Suchmaschinen wie Clearview AI und Pimeyes
sammeln Milliarden von Fotos im Internet. Mit den Bildern füttern sie
ihren biometrischen Suchindex, um uns alle immer und überall
identifizierbar zu machen. Eigentlich sollte die DSGVO diesen
Überwachungsmonstern Steine in den Weg legen. Praktisch tut sie das aber
kaum. Gemeinsam verlangen wir Datenauskünfte von solchen Firmen und
bereiten Beschwerden bei den zuständigen Datenschutz-Ausichtsbehörden
vor.
Zunächst muss über eine Auskunftsanfrage festgestellt
werden, ob die Gesichter-Suchmaschine die eigenen Daten verarbeitet.
Wenn die Auskunft ergibt, dass das eigene Gesicht verarbeitet wurde oder
wenn keine Auskunft erteilt wird, kann im zweiten Schritt eine
Beschwerde bei einer Landesdatenschutzbehörde erfolgen ‒ vorzugsweise in
dem Bundesland, in dem du wohnst. Für Auskunftsanfrage und Beschwerde
stellen wir hier Vorlagen zur Verfügung.
Wir haben ein umfangreiches und breit gefächertes Programm zusammengestellt. Hier ein paar Highlights, die uns besonders gefallen haben.
Ihr findet das gesamte Vortragsprogramm auf media.ccc.de unter den Tags Chaosstudio Hamburg, Faszination Astronomie und Digitalcourage. Viel Spaß beim Nachschauen!
Frickin Lasers
Mehrere hundert Gigabyte. Und das pro Minute. Soviel Daten können bei XFEL, der europäischen Röntgenlaser-Forschungseinrichtung in Hamburg, anfallen. Das alles will erst einmal gespeichert werden und dann auch noch analysiert. Und bei laufenden Experimenten sollte dies mehr oder minder in Echtzeit geschehen. Wie die dort forschenden Lebensformen das hinbekommen, erläutert XFEL-Mitarbeiter James Wrigley in seinem Talk. Auf die Frage, was sein Herz wärmt, kommt die Antwort: Wenn alle Prozessorkerne auf Anschlag laufen…
Auf Grund äußerer Umstände verzögert sich der Umbau unserer Räumlichkeiten. Wir peilen als nächsten Eröffnungstermin den 19.05.2019 19.06.2019 15.07.2019 23.09.2019 31.10.2019 zeitgleich zum Brexit an.
Wir hoffen Technikbegeisterte ab diesem Termin wieder in unserem aufpolierten Räumlichkeiten willkommen heißen zu können.
Bis dahin wünschen wir euch allen Spaß am Gerät und bringt all die tollen Ideen und Projekte mit, die ihr in den Monaten Club-Abstinenz ausgearbeitet habt
Es gibt nicht viele Professoren in der Informatik, die sich in einem
Maße gesellschaftlich einbringen und Diskussionen über technische Themen
anstoßen und vorantreiben, wie er es sein ganzes Berufsleben und auch
nach der Emeritierung getan hat. Klaus Brunnstein ist am 19. Mai 2015 im
Alter von 77 Jahren verstorben.