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Tags: überwachung

Demo-Aufruf: Überwachungsfrei in Hamburg

Sa., 2026-06-20 14:00 Hansaplatz event überwachung vorratsdatenspeicherung widerstand
stb

tl;dr Kundgebung auf dem Hansaplatz am Samstag, 20.6., 14 Uhr, um weitreichende Überwachung in Deutschland und in Hamburg zu verhindern. Alle Infos: Überwachungsfrei.eu.

Bund und Länder treiben neue Überwachungsgesetze voran. Dazu gehören biometrische Rasterfahndung, automatisierte Massendatenauswertung, die Erhebung von Bewegungsdaten aus Fahrzeugen, Vorratsdatenspeicherung und Chatkontrolle. Hinzu kommt die Auswertung von Standortdaten aus Apps, ganz ohne gesetzliche Grundlage, sowie das Training intransparenter „KIs“ mit den frisch gesammelten Daten.

Der CCCHH sagt NEIN zu Olympia in Hamburg

Logo des NOLYMPIA Hamburg Bündnisses. Es ist ein schwarzer Schriftzug mit dick gedrucktem NO und anschließendem LYMPIA auf rotem Hintergrund. Das Wort Hamburg ist klein und nach rechts versetzt unter NOLYMPIA zu sehen.

Der Senat Hamburgs möchte sich gerne mit unserer schönen Stadt als Austragungsort für die olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben1. Wir teilen die Meinung des Senats und der regierenden Fraktionen nicht, dass olympische Spiele in Hamburg unzählige und eindeutige Vorteile bringen würde. Ganz im Gegenteil! Bei der Austragung der letzten Spiele in Paris und auch davor haben wir gesehen, dass die Stadt zwar in aller Munde kommt, aber die Spiele selbst für die Menschen dort ein riesiger Kostenpunkt und massive Belastung sind23.

KI-Überwachung im Fußball

Do., 2026-03-19 19:10 St. Pauli-Museum überwachung ki
kantorkel

„KI“-gestützte Überwachung von Fußballfans ist kein Zukunftsszenario, sondern wird gerade zur Realität. Private Unternehmen und die Polizei setzen zunehmend auf die Möglichkeiten sogenannter Künstlicher Intelligenz, um Besucherströme zu analysieren, Verhalten zu bewerten und Personen zu identifizieren. Doch was bedeutet das konkret für Fußballfans im Stadion, auf der Anreise und darüber hinaus?

Auf Einladung der Braun-Weißen Hilfe geben wir am 19. März um 19:10 Uhr im St. Pauli-Museum einen Einblick in aktuelle Entwicklungen, technische Hintergründe und mögliche Folgen.

DIDAY: Messenger: Alternativen zu WhatsApp und Co.

Am Digital Independence Day am 1. März zeigen wir euch bei uns in Hamburg, warum ihr vielleicht SMS, WhatsApp, oder andere Messenger von Großkonzernen durch Alternativen ersetzen möchtet, und wie ihr das praktisch angeht.

Unabhängige Officeprodukte in Hamburg kennenlernen

Am 2. Digital Independence Day (01.02.2026) zeigen wir euch in Hamburg, wie ihr gängige Büroarbeiten wie Briefeschreiben, Tabellenkalkulationen ohne Abhängigkeit zu Microsoft Office tätigen könnt.

CCCHH unterstützt den monatlichen Digital Independence Day

Wir als CCC Hamburg unterstützen die vom CCC e.V. und anderen Organisationen angestoßene Initiative Digital Independence Day. Wir stellen uns gemeinsam gegen die Abhängigkeit von digitalen Großkonzernen und möchten mit dieser Initiative die eigene Selbstbestimmung und digitale Freiheit jedes Einzelnen fördern.

Stoppt die Transkartei

Einordnung

Seit Anfang Juli ist bekannt, dass das Bundesinnenministerium einen Referentenentwurf mit dem sperrigen Titel “Verordnung zur Umsetzung des Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag im Meldewesen” herausgegeben hat (hier das PDF).

Der CCC Hansestadt Hamburg e. V. bezieht in einem offenen Brief Stellung zu dem Vorschlag und fordert den Ersten Bürgermeister und die Zweite Bürgermeisterin Hamburgs, die auch die Hamburger Landesregierung im Bundesrat vertreten, dazu auf, diesen Referentenentwurf abzulehnen, falls es zu einer Abstimmung im Bundesrat kommt.

Die GdP fordert

Die GdP fordert

Wie erwartet meldet sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nach dem schlimmen Messerangriff in Hamburg, um einmal mehr einen massiven Grundrechtseingriff zu fordern.

Bereits in der Vergangenheit forderte die GdP u.a. Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, noch mehr Videoüberwachung, Bodycams, verdachtsunabhängige Kontrollen und Gesichtserkennung. Zu viele dieser Forderungen wurden erfüllt.

Doch offenbar ließen sich soziale Probleme bisher nicht mit dem Einsatz von immer mehr Überwachung lösen. Dennoch nutzt die Gewerkschaft auch den jüngsten Angriff, um noch mehr Überwachung zu fordern ‒ in der bizarren Hoffnung, dass die sozialen Probleme mit dem Einsatz von nur noch etwas mehr Technik gelöst werden.

Gemeinsam Gesichter-Suchmaschinen stoppen

Gemeinsam Gesichter-Suchmaschinen stoppen

Gesichter-Suchmaschinen wie Clearview AI und Pimeyes sammeln Milliarden von Fotos im Internet. Mit den Bildern füttern sie ihren biometrischen Suchindex, um uns alle immer und überall identifizierbar zu machen. Eigentlich sollte die DSGVO diesen Überwachungsmonstern Steine in den Weg legen. Praktisch tut sie das aber kaum. Gemeinsam verlangen wir Datenauskünfte von solchen Firmen und bereiten Beschwerden bei den zuständigen Datenschutz-Ausichtsbehörden vor.

Zunächst muss über eine Auskunftsanfrage festgestellt werden, ob die Gesichter-Suchmaschine die eigenen Daten verarbeitet. Wenn die Auskunft ergibt, dass das eigene Gesicht verarbeitet wurde oder wenn keine Auskunft erteilt wird, kann im zweiten Schritt eine Beschwerde bei einer Landesdatenschutzbehörde erfolgen ‒ vorzugsweise in dem Bundesland, in dem du wohnst. Für Auskunftsanfrage und Beschwerde stellen wir hier Vorlagen zur Verfügung.

Eigentor Überwachung

Fr., 2021-07-16 19:42 The Internet stammtisch überwachung
kantorkel

Wir haben uns die Schlusstabelle der 2. Herren-Fußball-Bundesliga der just abgeschlossenen Saison 2020/21 angeschaut ‒ es sind gleich zwei Hamburger Mannschaften dabei. Hinrunde, Rückrunde, Heim- und Auswärstsspiele, Tore, Gegentore…, viele Kriterien. Wenn die Tabelle nach Überwachungsdichte umsortiert wird, kommt Erstaunliches heraus.

Der Meister der Überwachung ist Paderborn. Dort muss jede Kamera nur 118 Einwohner:innen überwachen. Das reicht souverän für den ersten Platz. Die hamburgischen Kiezkicker kommen mit einer Kamera je 330 Einwohner:innen auf einen starken zweiten Platz. Nur knapp dahinter liegen Hannover (438) und Würzburg (512). Weiter abgeschlagen ist Karlsruhe (776). Der andere Hamburger Zweitligist liegt - ohne Berücksichtigung des Stadtteils St. Pauli - mit einer Kamera für 2.171 Einwohner im Mittelfeld auf Platz 9.